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| agOra - Arbeitsgemeinschaft der Beratungsprojekte für Opfer von rassistischer, rechtsextremistischer und antisemitischer Gewalt In einer demokratischen Gesellschaft muss jeder Mensch
die gleichen Rechte und die gleichen Möglichkeiten haben, frei und
ohne Angst zu leben. Die Realität sieht allerdings anders aus: Flüchtlinge
und MigrantInnen aus Die in der BAG zusammengeschlossenen Opferberatungsprojekte setzen genau an diesem Punkt an: Neben individueller Beratung für Betroffene von rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, unterstützen sie Hilfe zur Selbstorganisierung und tragen zur eigenständigen Interessenvertretung bei. Dies sind die Voraussetzungen dafür, dass die Perspektive der Betroffenen verstärkt in das öffentliche Bewusstsein eindringt. So können Solidarisierungsprozesse mit den Betroffenen ausgelöst werden, die zu einer Veränderung eines gesellschaftlichen Klimas führen. Eine solche Arbeit ist nicht ohne Probleme: Ausländer- und asylrechtliche Vorschriften, Mangel an qualifizierten Beratungs- und Therapieangeboten zur Weitervermittlung Betroffener, die Gleichgültigkeit und Ignoranz vieler Kommunen sowie die Ungewissheit über die finanzielle Zukunft der Projekte. Gründung der agOra Ziele der agOra: 1. Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit
agOra umfasst folgende Gründungsmitglieder: Opferperspektive Brandenburg, AMAL - Hilfe für
Betroffene rechter Gewalt (Sachsen), Reach Out - Beratung und Bildung
gegen Rechtsextremismus und Rassismus (Berlin), LOBBI - Landesweite Opferberatung,
Beistand und Information für Betroffene rechter Gewalt (Mecklenburg-Vorpommern),
ABAD - Anlaufstelle für Betroffene rechtsextremer und rassistischer
Angriffe und Diskriminierungen (Thüringen), Beratungsstelle für
Opfer rechtsextremer Gewalt (Leipzig, Sachsen), Beratungsstelle für
Opfer rechter Gewalt (Dessau, Sachsen-Anhalt), Anlaufstelle für Opfer
rechtsextremer Gewalt (Cottbus, Brandenburg), Kontakt und Beratungsstelle
für Opfer rechtsextremer Gewalt (Bernau, Brandenburg), Beratungsstelle
für Opfer rechtsextremer Gewalt (Frankfurt (Oder), Brandenburg),
Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt (Strausberg, Brandenburg). Delegierte der einzelnen Projekte treffen sich im
Projektrat zum regelmäßigen Austausch, mindestens drei Mal
pro Jahr. Ein dreiköpfigen SprecherInnenrat vertritt die Projekte
in enger Abstimmung mit den Delegierten nach außen. Mitgliedsanträge
können über die Mitgliedsprojekte oder den SprecherInnenrat
an die BAG herangetragen werden. Der Delegiertenrat entscheidet abschließend
über eine Mitgliedschaft. |
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